Aktuelle Infos aus der Vorstandsarbeit:
Neues vom BJR
AZ vom 04.04.2011: Berichterstattung zur Vollversammlung mit Neuwahl
Rundum fit mit Meile und Verband
Vor allem neue Geschäftsführung hat laut SJR viel bewirkt - Eigenmittel wichtig
Bei seinem Ausblick auf die nahe Zukunft hob Vorsitzender Horst Pongratz in der Versammlung des Stadtjugendrings (SJR) die Bedeutung der Vernetzung auch für die Organisation hervor und stellte künftige Aktionen wie die Fit-Meile, verschiedene Workshops im Ferienprogramm, ein geplantes Vereinsfestival am LGS-Gelände, das Projekt Vereinsportraits sowie die Ausstellung "room 28" ( Eröffnung 5. Juli ) vor.
Geschäftsführerin Elke Renner freute sich bei der Frühjahrsvollversammlung in der Feuerwache, dass der Haushaltsansatz für 2011 niedriger als im Vorjahr gehalten werden konnte und betonte, dass der SJR seine originäre Arbeit im Fokus habe, nämlich in der Rolle eines Dienstleisters die Unterstützung seiner Vereine und Verbände. Der Stadtjugendring liefere für seine Mitglieder die wichtige und notwendige Infrastruktur.
Kritik an teurer Referentensuche
Stadtjugendring rechnet vor: Fast zwei Euro pro Einwohner - Für Vereine dagegen nur 35 Cent übrig
Heute will der Stadtrat darüber entscheiden, ob für die Neuausschreibung zweier Referentenstellen mit externer Expertenhilfe rund 85 000 Euro ausgegeben werden sollen. Das war am Freitagabend auch Thema bei der Frühjahrvollversammlung des Stadtjugendrings (SJR), der sich darüber gelinde gesagt sehr wunderte. "Wenn die Stadt Amberg wieder mehr Geld hat, müsste im Vergleich dazu nicht auch der Anteil der Förderung für Vereine und Verbände erhöht werden?", fragte Vorsitzender Horst Pongratz kritisch.
Die geplanten Neubesetzungen könnten bei etwa 44 000 Einwohnern immerhin auf fast zwei Euro pro Bürger umgerechnet werden. Im Gegensatz dazu betrage bei 15 400 Euro Zuschüssen für alle Vereine und Verbände die Pro-Kopf-Summe 35 Cent jährlich und bei 7307 geförderten Teilnehmertagen bedeute dies "eine Belastung von 0,00004790 Euro pro Einwohner und gefördertem Tag".
Mehr als Gesamtförderung
Außerdem rangiert laut Pongratz die Gesamtsumme der Förderung aller Jugendvereine und Verbände in Amberg seit 2006 mit 69 800 Euro immer noch deutlich unter den gegenwärtig veranschlagten Kosten für diese Referentenwechsel. Ferner könne durch so eine Summe über vier Jahre die Geschäftsführerstelle finanziert werden, legte der Vorsitzende kritisch nach. Bürgermeister Michael Cerny, der der Versammlung für die Stadt beiwohnte, hob hervor, dass man hoffe, diese hoch veranschlagte Ausgabe noch minimieren zu können. Aber er betonte auch, dass die Stadt andere Beiträge leiste und es jetzt darum gehe, die halbe Stelle der SJR-Geschäftsführung möglichst schnell zu entfristen.
Der Bürgermeister lobte in diesem Zusammenhang die gute Arbeit des Stadtjugendrings, der auch zu einem aktiven Sprachrohr für die Jugend geworden sei. Weiter stellte er die guten Kontakte zum Jugendhilfeausschuss sowie das Interesse und Engagement beim SJR heraus, die Zukunft der Stadt politisch aus der Sicht der Jugend mitzugestalten. Cerny wies ferner auf die Mitarbeit in den Bündnissen für Familie und Integration sowie bei der Aktion "Bunt statt braun" hin.
"Maximaleffizienz" genutzt
Pongratz führte nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Diskussion aus, dass der SJR die kommunalen Mittel der Stadt mit einer "Maximaleffizienz nutzt" und die anstehenden neuen Projekte auch langfristig angelegte Investitionen seien. Martin Merkl als Vertreter des Bezirksjugendrings informierte über das Kinder- und Jugendfilmfestival. Das Finale in den beiden Alterskategorien findet nach seiner Auskunft am 26. November in der Cine-World in Cham statt.

