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AZ vom 23.07.2011: Eine wertvolle Stelle

Eine wertvolle Stelle

Stadtjugendring hofft auf baldige Neubesetzung der Geschäftsführung

Einmal im Jahr muss der Stadtjugendring im Jugendhilfeausschuss einen Rechenschaftsbericht abgeben. Vorsitzender Horst Pongratz tat dies am Dienstag, mit dem Verweis auf zurückliegende Aktivitäten wie die "Fit-Meile" beim Altstadtfest oder die Eisbar und -skulptur zum Weihnachtsmarkt sowie, ganz aktuell, die eben beendete Ausstellung "Die Mädchen vom Zimmer 28 - Theresienstadt" im Jugendzentrum (AZ berichtete).

"Fahrt aufgenommen" hat laut Pongratz im vergangenen Jahr die Internet-Präsenz des SJR, der online mit eigener Homepage und auf Facebook zu finden ist. "Man sieht, die Wahrnehmung des SJR geht in die Breite", was nicht zuletzt durch die eigene Geschäftsführung möglich geworden sei. Dass diese Halbtags-Stelle jetzt unbefristet ausgeschrieben ist, wertet Pongratz als "Zeichen, dass ihr Wert wahrgenommen wurde".

Im Jugendhilfeausschuss erläuterte Pongratz noch einmal kurz das Ausscheiden der bisherigen Geschäftsführerin Elke Renner, die sich künftig ganz ihrer Eventagentur widmen will (AZ berichtete). An ihrer Stelle "hätte ich mich auch für meine Firma entschieden", zeigte Pongratz Verständnis dafür - zumal die SJR-Geschäftsführung nur "moderat bezahlt" werde. Pongratz hofft dennoch, dass die derzeit freie Stelle bald wieder neu besetzt werden kann.
Verstärkt kümmern will sich der SJR um die Jugendleitercard (Juleica): Die Zahl derer, die eine besitzen, sei stark zurückgegangen, berichtete Pongratz. Er sieht einen Grund darin, dass man diese Karte immer wieder neu beantragen und dafür 40 Stunden Fortbildung investieren muss. Außerdem sei die Karte, die den Inhabern Vergünstigungen bescheren soll, in Amberg "nicht so anerkannt". Kaum Spielräume biete der Zuschuss von 4400 Euro im Jahr, den die Stadt dem SJR gewährt: Pongratz bat deshalb darum, den Betrag so zu erhöhen, dass damit wenigstens die Inflation ausgeglichen wird.